Blog, Irgendwas mit Medien

Spaß mit KI

Ich persönlich stehe der KI ja gar nicht SO negativ gegenüber – jedenfalls nicht pauschal.

Als Dystopie-Experte bin ich mir natürlich der Risiken bewusst … ABER wenn wir mal feststellen, dass diese Technik nun in der Welt ist und auch nicht mehr weggehen wird, dann muss man zumindest sagen: Mit der Atombombe hatte ich nicht so viel Spaß.

Anders gesagt: Wenn wir schon an KI zugrunde gehen – moralisch, arbeitstechnisch, speziesuntergehend – dann finde ich es zumindest nett, dass uns die KI auch einiges zu lachen gibt.

Case in Point: Sucht mal auf Youtube nach „schlüpfrige KI Songs“ oder „K.I.nstlern“ wie „Lieselotte Beinebreit“, „Rosi Knettermann“ oder „Antenne Eumel“ (es gibt einen ganzen verdammten Mikrokosmos aus versauten KI-Schlagern da draußen, DANKE an Florentin von den Rocketbeans für den Tipp auf TikTok).

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Blog, Irgendwas mit Medien

Bluesky? Blog!

Ich bin ja ein großer Freund der Werke von Cory Doctorow (jedenfalls derjenigen, die ich gelesen habe (Walkaway, Little Brother, Overclocked)), und was er auf seinem Blog über Bluesky und die im Grunde unvermeidlich Enshittification jener Plattform sagt, ist schon sehr wahr. Leider.

Sein tl;dr-Fazit ist, dass in der Aufbauphase alle Social Media Dienste toll waren. Deshalb wurden sie ja groß. Und es sei ja auch nicht so, als wären die Gründer der Netzwerke alle Unsympathen gewesen. Im Gegenteil kamen die überaus korrekt rüber, mit Ideen und großen Visionen, wie man es besser und anders als die korrupten Sellouts da draußen machen kann.

Nur, dass halt jeder dieser Dienste irgendwann dann groß und attraktiv genug wurde, um gekauft zu werden. Bzw. sollte er nicht verkauft werden eben selbst nach Wegen suchen muss, zu Geld zu kommen.

Die Krux an der Sache ist, dass man als Nutzer selbst ungeheure Mengen Arbeit in den Aufbau seiner Präsenz und jener Community, die einem folgt, steckt. Nicht auf einen Schlag, aber Post für Post über Jahre hinweg – bis man von der Plattform in Geiselhaft genommen wird, weil man diese enorme Daten- und Arbeitssumme nicht zurücklassen will, nicht zurücklassen KANN.

Cory Doctorew sagt, er würde diese riesige Aufbauarbeit nur unter einer Voraussetzung nochmal auf sich nehmen: Wenn es die Garantie gäbe, dass er den gesamten Content inklusive der Community – das heißt OHNE dass diese ebenfalls umziehen muss („folgt mir auf Bluesky!„) mit auf eine andere Plattform nehmen kann.

Und da hat er halt leider Recht. Weshalb Blogs wie dieses hier – oder Doctorows – eigentlich die einzige Alternative sind.

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Blog, Irgendwas mit Medien, Rabenleben

Failen? Kann ich!

Sagen wir mal so: Es ist noch Luft nach oben. Der Gimble – natürlich mit KI – soll alles können außer Badewasser einlasen und ein vernünftiges Ei kochen. Gesten-Start klappt perfekt, Gesten-Stopp so semi, aber vermutlich ist das meine Schuld (gerade ausgepackt und noch kein Tutorial gesehen). Auch steckt auf dem Gimble ein kleines Licht, welches das Gesicht besser ausleuchten soll – auch da krieg ich bestimmt noch raus, wie das geht.

Hauptsächlich aber muss ich Videos zu OBS ansehen. Dessen Bedienung erschließt sich mir auf den ersten Blick eher weniger. Aber ich gebe nicht auf.

Jetzt aber muss ich erstmal Grundrisse backen für den „Datapuls: 10 Zielobjekte“, der in wenigen Wochen erscheint. Freut euch drauf! 🙂

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Blog, Irgendwas mit Medien

Hallo, Bedienungsanleitung?

Wer irgendwann in den letzten 20-25 Jahren vergessen hat, wie das mit Blogs funktioniert:

Während einem Soziale Medien – getrieben von einem auf Klicks, Neid und Hass getriebenen Algorithmus – die Posts ungefragt in den Feed spülen, muss man sich bei Blogs einen solchen Feed selbst anlegen.

Sprich: Man muss Blogs abonnieren und wird per E-Mail über neue Posts informiert.

Und mit denen kann man interagieren, indem man sie KOMMENTIERT. Direkt unter dem betreffenden Post. Wow. Science-Fiction.

Eine Besonderheit der Designvorlage, mit der ich dieses Blog erstellt habe, ist zudem, dass es auf den ersten Blick kein „Menü“ gibt.

Naja, das gibt es bei Sozialen Medien natürlich eh nicht. Weiß jeder, der mal versucht hat, den älteren Post eines Bekannten zu finden.

Aber das hier ist ein Blog, und da geht das:

Das Menü befindet sich oben links unter den drei horizontalen Strichen – und da findest du auch den ABONNIEREN Button!

Und da findest du auch alles Quality Features, die FB & Co. bis heute vermissen lassen: Neueste Posts, Beliebteste Posts, Neueste Kommentare, Posts nach Kategorien – you name it!

Und DA findet ihr auch die Knöppe für die Sozialen Medien, die ich aktuell verwende – natürlich nur jene, die von der Designvorlage unterstützt werden, aber irgendwas ist ja immer.

Am Aktivsten bin ich jenseits dieses Blogs (und hoffentlich bald auch wieder https://shadowrunberlin.wordpress.com/ ) auf Discord, genauer gesagt hier:

Außerdem gibt es für meine geliebten Supporter noch einen Extra-Patreon-Discord, zu dem du eingeladen wirst, sobald du, nunja, mich auf Patreon unterstützt (Link dahin findest du im Menü unter den drei Strichen oben links).

Und wem DeviantArt zu oldschool ist, der findet meine Galerie (ja, mit nur 1 „L“!!) auf https://www.artstation.com/rabenaas

Wir lesen uns in den Kommentaren!

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Blog, Irgendwas mit Medien

Geschlüpft. Mal wieder.

Was lange gärt, wird endlich Wut. So auch bei mir.

Seit Jahren wollte ich schon weg von Facebook: Immer nerviger wurde die Plattform, immer schlechter der Content, immer aggressiver die Sponsored Artikel und immer extremer der ganz offensichtlich von KI/Bots erstellte Inhalte – sowohl was Artikel, als auch was Kommentare angeht.

Dies zusammengenommen mit der ganz normalen Taktik der Social-Media-Finanzierung (sprich: möglichst viele Interaktionen erzeugen, indem man sinnlos Rage verbreitet) nahm mir schon lange die Lust, und so sehr ich auch weiterhin den Austausch mit alten Freunden und vor allem der Shadowrun Community schätzte:

Es ging nicht mehr.

Also ein neuer Anfang. Wieder mal. Und diesmal nicht auf dem neuesten besten Social Media Dienst, der in seiner Aufbauphase natürlich gratis, werbefrei und awesome ist (und nichtmal so einen gibt’s aktuell im Jahr 2025), sondern „wie in der Steinzeit“ (des Internet) in Form einer eigenen Website.

Eines „Blogs“.

2025 ist sehr 2000.

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